PassionFrance London Serie Tradition Atelier Parapluie echtes Horn mit Messinganker

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Das LONDON (man spricht es [lɔn.dɔn] ) hat PassionFrance® schon immer fasziniert. Es... mehr

Das LONDON (man spricht es [lɔn.dɔn] ) hat PassionFrance® schon immer fasziniert. Es ist ein charakteristisches Messer mit einer großen und wechselvollen Geschichte und es stammt aus einer wunderschönen Region mit einer langen Geschichte, die bis zu den Kelten reicht. Wie beliebt es ist, zeigt die Vielzahl der Namen, die man ihm gab: ARMOR, TERRE-NUEVAS, GWALARN, GABIER ... seine Verbreitung reicht von dem Westzipfel der Bretagne, dem Finistère, entlang der Nordküsten Frankreichs, über die Nordsee, wo man es ANKERMESSER nennt, bis hinein in die Ostsee an die baltischen Küsten. Tatsächlich finden sich häufig Anker als Verzierung auf den Griffen oder das Symbol für Glaube-Liebe-Hoffnung, ein Segelschiff, ein Wal, ein Knoten ... Meist waren es Matrosen und Seeleute, die die Verzierungen selbst anbrachten. Gelegenheit blieb ihnen trotz der knappen Freizeit an Bord genug, denn Schiffe auf Großer Fahrt oder auf Walfahrten waren manchmal jahrelang unterwegs.

Oft verschenkten es die Frauen beim Abschied als Erinnerung.

Maritime Messer sind, wie die Seefahrt überhaupt, eine eigene Welt. Was Männer in diesem rauhen Metier brauchen, ist ein zuverlässiger Gefährte, ein "compagnon fidèl" sagt man in Frankreich. Mit seiner breiten Klinge, mit nach unten gerichteter Spitze und mit einem Griff, der mit seiner charakteristischen Wölbung fest in der Hand liegt, lassen sich die Arbeiten an Bord mühelos erledigen. Es taugt zum Schneiden der Taue, für Reparaturen und Arbeiten am Holz. Man benutzt es als Cutter, um ein neues Tuch für ein gerissenes Segel zuzuschneiden und man kann mit ihm die Mahlzeiten einnehmen. Manchmal findet sich am Ende ein Loch, in dem eine Fangschnur oder Lanyard befestigt wird.

Wann und wie das LONDON nach Frankreich kam, ist nicht ganz geklärt. Man vermutet seine Wurzeln in England, vielleicht in der Schmiedemetropole Sheffield. Oder es kam während der kriegerischen Auseinandersetzungen zwischen Engländern, Franzosen und Holländern um 1780/1790 nach Frankreich, vielleicht auch schon früher. Jedenfalls war es bereits im 18ten Jahrhundert an den Küsten des Ärmelkanals bekannt und begleitete Matrosen wie Offiziere und Kapitäne, Fischer, Walfänger und Piraten ... alle besaßen ihren "compagnon fidèl". Bei Großseglern gehörte es oft zur Grundausstattung der Mannschaft, ähnlich dem MONTPELLIER am Mittelmeer. Übrigens, meist waren auf offiziellen Schiffen Messer mit angehobener Spitze wegen der Verletzungsgefahr bei Raufereien verboten. 

LONDON Atelier PARAPLUIE® Serie TRADITION Grifflänge 10cm. Griff schwarzes Horn mit Messinganker und Stahlbacken. Klinge Sandvik 12C27 aufschlagfrei. Glattes Ressort.

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